Gut funktionierendes Gebiss bei ästhetisch individuellem Optimum

Die Häufigkeit von Fehlbissen bei Kindern und Jugendlichen nimmt zu. Etwa zwei von drei Kindern müssen heute kieferorthopädisch behandelt werden. In manchen Fällen sind schiefe Zähne vererbt. Sehr viel häufiger jedoch spielen ungünstige Angewohnheiten eine Rolle. Dazu gehören beispielsweise Mund- statt Nasenatmung, unkorrekte Zungenlage, Zähneknirschen, Saugen an Lippe oder Wange oder das Lutschen von Daumen oder Nuckel.

Zahn- und Kieferfehlstellungen sind allerdings längst nicht nur ein ästhetisches Problem. Wechselwirkungen zwischen Mund- und Allgemeingesundheit sind von der medizinischen Forschung seit längerem eindeutig bestätigt. Zähne und Zahnfleisch haben einen erheblichen Einfluss auf die gesamte Gesundheit. Werden z. B. Kiefergelenke und Kaumuskulatur durch einen Kieferfehlstand falsch belastet, kann es zu chronischen Schmerzen im Bereich von Kiefer, Nacken oder Wirbelsäule kommen. Auch Konzentrations- und Lernstörungen sind nicht selten Folge einer Fehlstellung. Deutlich wird hieran, wie wichtig es ist, bei einer kieferorthopädischen Behandlung nicht nur die Stellung der Zähne zu berücksichtigen, sondern gleichermaßen auch die Funktion des Kauorgans. Ziel ist ein gut funktio­nierendes Gebiss bei gleichzeitig ästhetisch individuellem Optimum.